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Kapstadt: Travel Diary Part 1

Da es sowohl für mich ein detaillierter Rückblick ist, als auch für dich Einblick & Inspirationsquelle für die eigene Reise nach Kapstadt sein kann, gibt es hiermit ein Kapstadt Travel Diary.

Kapstadt • Woche 1

MONTAG

Dank Linas Artikel über ihre Zeit in dieser wunderbaren, vielseitigen Stadt, habe ich mich im Vorfeld schon mit dem einen oder anderen Spot in Kapstadt vertraut machen können.

Das erste Frühstück gab es also im Clarke’s in der Bree Street: Stylische, zurückhaltende Einrichtung, entspanntes Ambiente und tolles Essen! Hier waren wir sicher nicht das letzte Mal.

Da mein Freund und Reisebegleiter an diesem Tag Geburtstag hatte, wurde mein Geschenk im Anschluss an das ausgiebige Frühstück angesteuert: Am Hafen Cape Towns, in unmittelbarer Nähe zur V&A Waterfront, wartete ein Helikopter, der uns entlang der Küste die schönsten Strände, Stadtteile und Ausblickspunkte zeigte. Wer keine Höhenangst hat, sollte dieses Highlight für einen ersten Eindruck und Überblick über die Stadt einplanen.

Überwältigt von den ersten Ereignissen, dem Klima und der langen Reise an sich, zogen wir etwas geplättet und hungrig durch die Straßen. Und da war es: Das Asoka in der Kloof Street: Elegante, gemütliche Einrichtung, sehr freundliches Personal, feinste asiatische Tapas und tolle Cocktails beendeten den Tag.

Dienstag

Direkt gegenüber unserer Airbnb-Wohnung lag das Truth Coffee in der Buitenkant Street – laut The Telegraph 2016 das beste Café der Welt. Es gibt bei außergewöhnlichem Future-Western-Ambiente tatsächlich überragend guten Kaffee, leckeres Frühstück und eine feine Auswahl an Kuchen und Torten.

Nachdem wir unseren Mietwagen (vorweg online gebucht) abgeholt haben, testeten wir uns direkt im Links-Verkehr und fuhren nach Camps Bay: Sonne tanken!

Der Signal Hill ist der kleinere der drei Skyline-schmückenden Berge, die Kapstadt definieren. Da Dieser im Gegensatz zum Lions Head und Table Mountain leicht zu befahren ist, endete unser Abend letztlich mit Picknick und einem unfassbaren Sonnenuntergang auf dem Signal Hill.

MITTWOCH

Das wohl ästhetisch anspruchsvollste Café, welches ich je gesehen habe, durften wir am Mittwoch kennenlernen: das Hemelhuijs in der Waterkant Street. Die Einrichtung, sowie die Speisekarte, als auch das Essen waren traumhaft! Die Speisekarte ähnelt einem Design-Magazin, die Einrichtung des Café-Innenraums griff aktuelle Trends für den Living-Bereich auf und das Frühstück war nicht nur einfach Eggs Benedict, sondern kreativ und fein.

Da uns der Tag unfassbar heiß vor kam, entscheiden wir uns kurzerhand, einen Strand, den wir aus dem Helikopter heraus erspähen konnten, zu suchen. Statt in Richtung Llandudno Beach abzubiegen, nahmen wir die Straße Richtung Sandy Bay und kamen am wohl einsamsten Strand Kapstadts an. Seine Abgelegenheit macht ihn aber offensichtlich auch zu einem beliebten Spot für FKK-Freunde. Trotz allem: erholsam und ruhig, zwischenzeitlich aufregend dank des Besuchs einer Delfin-Familie.

Statt des direkten Weges zurück, nahmen wir einen Umweg über eine der schönsten Straßen der Welt: Chapman’s Peak Drive. Ein erneut unendlich schöner Sonnenuntergang und ein darauf folgendes Abendessen im Beleza in der Kloof Street machten diesen Tag für mich zum Schönsten der Woche in Kapstadt.

Donnerstag

Auf das Frühstück im Milk&Honey folgte eine Tour durch kleinere Boutiquen und Vintage-Läden auf der bekannten Long Street. Den Rest des Tages verbrachten wir gegenüber unserer Wohnung im Truth Coffee mit Arbeit.

Zum Abendessen peilten wir den Bombay Bicycle Club in der Kloof Street an. Aber ohne Reservierung war nichts mehr zu machen. Also trieb es uns die Straße hinab, (wieder) ins Asoka – den Rest der Karte probieren…

Freitag

Da wir bisher immer Orte und Frühstücks-Places fernab unserer Wohnung ausprobierten, ist uns bis zu diesem Tag nicht aufgefallen, wie cool die Gegend vor unserer Haustür in Zonnebloem eigentlich ist.

Bei einem virtuellen Spaziergang auf Google Maps fiel uns das Frühstücks-Café New York Bagels in der Harrington Street auf, welches in der Realität noch viel besser war: die vermutlich besten Bagels Kapstadts in charmant-kreativer Atmosphäre.

Weit oben auf unserer Liste stand es, die Aussicht vom Tafelberg zu genießen. Um auf diesen wirklich beeindruckenden Berg zu kommen, fuhren wir mit dem Cable Car 5 Minuten hinauf auf das Natur-Weltwunder.

Auf zahlreichen Blogs wurde The Hussar Grill zum weltbesten Steak-Haus ernannt, wonach wir relativ hohe Erwartungen an unser Abendessen hatten. Letztlich war es ein Steak-Haus: nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Samstag

Auf diesen Tag habe ich laaange hingefiebert! Samstags findet in der Old Buscuit Mill in Kapstadts kreativen Stadtteil Woodstock der Neighbourgoods Market statt: ein großer Markt mit vielen verschiedenen lokalen Food-Places – ein Traum! Neben den unzähligen kulinarischen Köstlichkeiten in der Halle, verkaufen im Außenbereich kleinere lokale Labels ihre Klamotten, Einrichtungsgegenstände und Accessoires.

Nach einer Erkundungstour durch Kapstadts buntestes Viertel Bo Kaap, gab es für uns Drinks im Power & the Glory in der Kloof Nek Road. Zum Abendessen dann Take-Away Tacos von El Burro Taqueria direkt gegenüber, um sie mit zum wohl schönsten Sonnenuntergang ever auf dem Signal Hill zu nehmen.

Wer am Abend durch das leere Honest Chocolate Café in der Wale Street schleicht, wird am anderen Ende von G&T begrüßt. Im The Gin Bar gibt es tolle Gin-Kreationen bei gemütlicher Hinterhof-Atmosphäre.

Sonntag

Nur eine Straße entfernt von unserer Airbnb-Wohnung befindet sich The Raptor Room in der Roeland Street: Zum Frühstück gab es in stylischer Einrichtung Açai Bowl, Avocado-Toast, Sausages und Scrambled Eggs.

Auf unser Frühstück folgte ein spontaner Roadtrip nach Bloubergstrand Beach und Table View. Von hier aus kann man, wie der Name schon sagt, vom endlos weiten Strand auf Kapstadt und den Tafelberg blicken.

Abendessen gab es im The Indian Chapter in Bloubergstrand.